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Früher, sehr viel früher, als Kolumbus Amerika entdeckte und Alexander der Große nach Indien reiste, interessierten sich die Menschen noch deutlich mehr für andere Kulturen – und dafür, wie Menschen miteinander umgehen. Heute würde man sagen: Alexander der Große war ein Globalisierer. Schon damals waren diejenigen, die die Kunst der interkulturellen Kommunikation verstanden, also interkulturell kompetent waren, erfolgreicher als andere. Diese Regel gilt bis heute!

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Vor-Urteile sind im Wortsinn Urteile, die wir fällen, bevor wir etwas eigentlich richtig einschätzen können. Das hat manchmal Vorteile – in interkultureller Kommunikation aber vor allem Nachteile.

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Interkulturell bedeutet: zwischen den Kulturen. Interkulturell kompetent ist also, wer in Situationen mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen effektiv und angemessen reagiert und handelt. Und zwar so, dass es sich für alle Seiten gut, richtig und effektiv anfühlt.

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5 Uhr morgens: Die Stadt lebt. Auf den Straßen sind schon die ersten Autos und Passanten unterwegs. Je älter der Tag, desto voller die Weltmetropole – älter heißt: 6 Uhr morgens. Die Stadt ist hellwach und ihr Herz rast.

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Ein Kulturstandard ist die Art, wie eine Person wahrnimmt, denkt, wertet und handelt, die von den Mitgliedern ihrer Kultur als normal angesehen wird. Klingt abstrakt? Ist es auch. Wird aber an einem Beispiel schnell anschaulich.